GSV Fröndenberg
Abteilung Tischtennis
07.01.2012 von Tobias Witton
Bei den Vereinsmeisterschaften des Oberligaclubs GSV Fröndenberg setzte sich der 22-jährige Tobias Witton nach seinem letztjährigen Titelgewinn auch in diesem Jahr durch. Im Finale gewann er mit 3:1 in den Sätzen gegen seinen Mannschaftskollegen Marc Michelt.

Bevor sich die Nummer drei und vier der ersten Mannschaft im Finale gegenüberstanden, mussten sich beide ordentlich strecken, um das Endspiel zu erreichen. Sowohl Witton als auch Michelt zogen als Gruppenerster in das Hauptfeld ein. Während Linkshänder Michelt souverän mit 3:0 in den Sätzen gegen Landesligaakteur Andrej Cerkuc gewann, behielt Witton in vier Sätzen die Oberhand über Christian Vollmer aus der GSV-Reserve. Im Halbfinale stand für beide der Turnierverbleib schon auf Messers Schneide: Im Duell der beiden Linkshänder und Mannschaftskollegen Michelt und Dominik Finsterbusch stand Finsterbusch bei einer 9:6-Führung im Entscheidungssatz bereits mit einem Bein im Finale, wusste die Führung aber nicht in trockene Tücher zu wickeln. „Plötzlich habe ich ganz leichte Fehler gemacht und Marc wieder ran kommen lassen. Da war ich selber Schuld“, ärgerte sich der 21-Jährige, der im Viertelfinale nur ganz knapp gegen Stefan Niemietz gewann. Parallel musste sich Witton gegen Vorjahresfinalist Hendrik Arndt behaupten und zu Beginn sah alles nach einem klaren 3:0-Erfolg für den Titelverteidiger aus. „Ich habe 2:0 und 10:8 geführt. Hendrik wehrte die beiden Matchbälle ab und sicherte sich auch noch Durchgang vier“, erklärte Witton. Im „Fünften“ wusste Arndt den Aufwind aus der Aufholjagd mitzunehmen und schien bei einer 6:1-Führung alles klar zu machen. Doch Witton kämpfte sich zurück in das Spiel und gewann den Entscheidungssatz mit 11:8. „Das Endspiel hätte auch Arndt-Finsterbusch lauten könnten“, waren sich die beiden Finalisten einig.
Im Doppelwettbewerb waren es wieder die Oberligaakteure, die das Turnier dominierten. Das Duo Witton/Finsterbusch setzte sich im Halbfinale mit 3:0 gegen die Paarung Reh/Cerkuc durch und auch Michelt/Arndt ließen beim 3:1-Erfolg über Niemietz/Heumann nichts anbrennen. Im Endspiel lieferten sich die „Ballkünstler“ dann ein Krimi-Spiel, das das Duo Michelt/Arndt mit 12:10 im Entscheidungssatz gewann. TW (Westfälische Rundschau 9.1.12)
Einen Kommentar schreiben