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Witton/Lieck unter den besten Sechzehn

16.02.2012 von Tobias Witton

Westdeutsche Meisterschaften. Witton/Lieck erreichen Achtelfinale – Jonas Franzel scheitert in Gruppenphase

Das Generationen-Doppel Tobias Witton (22) und Wilfried Lieck (66) erreichte bei den Westdeutschen Meisterschaften in Oberhausen das Achtelfinale und scheiterte erst gegen Spieler aus der ersten Tischtennis Bundesliga. Im Einzel mussten die heimischen Akteure bereits in der Gruppe die Segel streichen.
 
„Es war ein tolles Erlebnis mit Wilfried zu spielen“, berichtete Witton voller Freude und sagte weiter: „Er hatte immer einen lustigen Spruch auf den Lippen“. Gegen das Duo Eberhardt/Hersel (TTC RG Porz/TTF Niederkassel) lieferten sich Witton/Lieck sofort in der ersten K.O.-Runde ein wahres Krimi-Spiel. Nachdem ihre Kontrahenten die 2:1-Satzführung egalisierten, ging es in den alles entscheidenden „Fünften“. Bei der 10:9-Führung für Witton/Lieck nahm der erfahrene Altmeister eine taktische Auszeit. „Zu 90 Prozent habe ich dann immer den Punkte gemacht“, sagte Lieck. Und wie sollte es anders sein – er behielt Recht. Im nachfolgenden Achtelfinale war für das Duo dann aber Endstation. Zwar konnten sie gegen die Paarung Bottroff/Tran Le (TTC Ruhrstadt Herne/BV Borussia Dortmund) im ersten Satz noch mithalten (11:9), doch die Durchgänge zwei und drei gingen klar an das Bundesliga-Duo.

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Im Einzelwettbewerb fing es für Tobias Witton (GSV Fröndenberg) vielversprechend an. Gegen den Verbandsligaspieler Martin Voss (TV Attendorn) setzte er sich souverän mit 3:0 in den Sätzen durch. „In diesem Spiel war ich klarer Favorit. Das musste ich gewinnen“, so Witton. In der Außenseiterrolle war der Ruhrstädter in seinem zweiten Gruppenspiel gegen den Regionalligaakteur Sascha Nimtz (1. FC Köln). Nachdem Witton den ersten Satz klar verlor, hatte er im zweiten Durchgang sogar Satzball, wusste diesen jedoch nicht zu nutzen und unterlag am Ende mit 3:0. Ähnlich chancenlos war der 22-Jährige in seinem dritten Einzel gegen den späteren Gruppensieger und Lokalmatadoren Pavel Weinstein (SC Buschhausen). „Da war dann doch schon ein Klassenunterschied zu bemerken“, gab Witton anerkennend zu.
Ludger Ostendarp vom TTC Holzwickede konnte seine Zielvorgabe, ein Einzel zu gewinnen, nicht erfüllen. Direkt in seinem ersten Gruppenspiel stand ihm der Zweitligaspieler Vu Tran Le gegenüber. Zwar wusste Ostendarp keinen Satz für sich zu entscheiden, doch in den Durchgängen eins und zwei konnte der Holzwickeder bei den 12:10- und 11:8-Satzverlusten zumindest am Satzgewinn schnuppern. „Ich hatte die größte Klatsche meines Lebens erwartet. Die blieb aber aus. Ich denke, dass ich Vu schon ein wenig ins Schwitzen gebracht habe“, zeigte sich der Offensivspieler zufrieden mit seiner Leistung. Die vermeintliche „Klatsche“ musste Ostendarp in seiner zweiten Partie hinnehmen. Wieder stand dem Holzwickeder ein Spieler aus der zweiten Tischtennis Bundesliga gegenüber. Michael Servaty (TTC indeland Jülich) ließ ihm nicht den Hauch einer Chance und fertigte den Verbandsligaspieler im letzten Satz sogar mit 11:1 ab. „Michael bestimmte das Spiel nach Belieben“, meinte Ostendarp, der in seinem letzten gegen Bartosz Surzyn (SC Buschhausen) immerhin einen Satz gewann.

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Einen echten Rabentag erwischte der Bönener Jonas Franzel. Nachdem der Sechzehnjährige erwartungsgemäß gegen den Zweitligaspieler Christian Strack (TTC indeland Jülich) verlor, musste er sich überraschend klar gegen den Oberligisten Alexander Lübke (TTC DJK Lendringsen) geschlagen geben. Im seinem letzten Spiel schien die Luft dann völlig raus zu sein. Mit 3:0 scheiterte er an Regionalligist Michael Holt (TTV Ronsdorf). „Ich konnte leider nicht an meine Leistungen aus den letzten Wochen anknüpfen“, war der Youngster enttäuscht

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