Geschafft: Im Dreikampf um den
Relegationsplatz in der Oberliga, Gruppe eins, ging die Mannschaft des
GSV Fröndenberg am letzten Saisonspieltag als Sieger hervor. Nachdem der
direkte Konkurrent aus Münster gegen stark aufgelegte Bergkamener
verlor, machten die Ruhrstädter das Erreichen des Relegationsplatzes mit
einer Gala-Vorstellung gegen das punktgleiche Team der TTU Bad
Oeynhausen perfekt.
GSV Fröndenberg - TTU Bad Oeynhausen 9:1
„Dass
wir so deutlich gewinnen, hatte wohl niemand erwartet. Der Schlüssel
zum Erfolg war die gelungen Anfangsphase der Partie", freute sich
GSVF-Mannschaftsführer Tobias Witton. Sowohl das GSVF-Spitzendoppel
Lück/Michelt als auch das Zweierdoppel Faisal/Finsterbusch siegte in
fünf Sätzen, so dass die Fröndenberger mit einer 2:0-Führung optimal in
das Spiel starteten. Nachdem die Paarung Witton/Arndt ihren Gegnern in
vier Sätzen unterlag, sollte in den Einzeln eine Serie folgen, die die
rund 50 Zuschauer in Staunen versetzte.
GSVF-Spitzenspieler Ali Faisal
machte den Auftakt und gewann mühelos in drei Sätzen gegen Oeynhausens
Nummer zwei Jarzembowski. Johannes Lück, Fröndenbergs Nummer zwei, zog
mit einem hart umkämpften Fünfsatzsieg über TTU-Spitzenspieler Ralf
Ritter zur 4:1-Führung nach. In der „Mitte" bauten Tobias Witton und
Marc Michelt die Führung weiter aus. Mit 3:1 in den Sätzen behielten
sie über ihre Gegner die Oberhand und brachten die Halle zum kochen
(6:1). „Zu dem Zeitpunkt war die Stimmung fast auf dem Siedepunkt. Die
Fans waren unser siebter Mann", sagte Witton.
Spannend wurde es dann im
unteren Paarkreuz. Nachdem Hendrik Arndt einen 2:0-Satzrückstand noch
zu einem Fünfsatzsieg drehte, bewies auch Dominik Finsterbusch
Nervenstärke und ging im Entscheidungssatz als Sieger von der Platte.
(8:1). Auch das letzte Einzel ging über die volle Distanz. Faisal bog
einen 2:0-Satzrückstand noch zu einem Fünfsatzsieg um. Für die TTU Bad
Oeynhausen ist der Abstieg in die Verbandsliga damit besiegelt. „Die
Chancen, über die Relegation die Klasse zu halten, stehen sehr gut.
Durch diverse Zurückziehungen aus der Regional- und Oberliga sind unter
Umständen sogar zwei Oberligaplätze frei. Wenn wir ganz viel Glück
haben, müssen wir gar keine Relegation spielen. Da ist aber noch nichts
sicher", erklärte Witton.

