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GSV-Nachwuchs muss nachsitzen

29.05.2011 06:21 von Tobias Witton

Die erste Jugend-Mannschaft des GSV Fröndenberg hat den direkten Aufstieg in die Jungen-Bezirksklasse bei den Relegationsspielen, die am vorletzten Wochenende in Menden-Platteheide statt fanden, knapp verpasst. Die Hoffnungen, dass der Aufstieg aber trotzdem noch klappt, sind durch eventuelle Rückzüge anderer Mannschaften, aber immer noch berechtigt.

Im System „Jeder gegen Jeden" mussten sich die Fröndenberger mit dem TuS Bierbaum, dem Tabellenzweiten aus dem Tischtennis-Fusionskreis Lüdenscheid und dem TuS Wadersloh, Tabellenerster der Schüler-Kreisliga im Kreis Arnsberg/Lippstadt, messen. Die scheinbar leichte Auslosung sollte aber das einzige Glück bleiben, was den Fröndenbergern an diesem Tag widerfuhr, denn der GSV musste als erste der drei Mannschaften pausieren. „Wir hatten gehofft, das erste Spiel bestreiten zu können. Uns war ganz klar, dass unsere Gegner in ihrem Spiel gegen uns schon auf Betriebstemperatur sein würden. Schon ein kleiner Nachteil", erklärte der GSV-Nachwuchstrainer Tobias Witton. Dass die kleine Pechsträhne auch an der Platte nicht abriss, war für die GSV-Anhänger nur unschwer zu verkennen.

In ihrem Auftaktspiel gegen den TuS Biersbaum erwischte die Mannschaft um David Witton alles andere als einen Traumstart und musste einen schnellen 4:1-Rückstand hinnehmen. „Schon am Anfang konnten wir die knappen Dinger nicht für uns entscheiden", sagte der 17-jährige David Witton. Trotzdem bewiesen die Ruhrstädter Kampfgeist und schafften es, auf einen 5:3-Zwischenstand zu verkürzen. Dass die „kleine Aufholjagd" jedoch zu spät einsetzte, sollte sich in den folgenden Einzeln zeigen. Nur noch Witton bestellte einen weiteren Zähler, so dass die 8:4 Niederlage besiegelt war. „In dieser Höhe etwas zu deutlich", meinte Trainer Tobias Witton. Ähnlich verlief auch das zweite Spiel der GSV-Youngsters, denn auch dem TuS Wadersloh unterlagen die Fröndenberger mit 8:4 und belegten damit den dritten Gruppenplatz.

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„Das haben wir uns etwas anders vorgestellt. Man muss aber auch einfach anerkennen, dass auch anderer Vereine gute Tischtennisspieler haben. Schließlich spielen in einer Relegation um den Aufstieg die besten Mannschaft der jeweiligen Gruppen. Unsere Nachwuchsspieler haben trotzdem eine gute Leistung abgeliefert.", resümierte Tobias Witton.

Am kommenden Sonntag wird der GSV um die Nachrückerplätze zum Bezirksklassenaufstieg in einer finalen Relegationsrunde in Bochum spielen. Gegner sind die Mannschaften des TTC Westfalia Herne, TTC Ruhrstadt Herne und DJK Westfalia Kirchlinde. „Durch diverse Zurückziehungen sind die Aufstiegschancen auch für die Gruppendritten noch aussichtsreich", sagte Thomas Schröder, Kreis-Jugendwart des Fusionskreises Lenne/Ruhr. TW

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