Die erste Jugend-Mannschaft des
GSV Fröndenberg hat den direkten Aufstieg in die Jungen-Bezirksklasse
bei den Relegationsspielen, die am vorletzten Wochenende in
Menden-Platteheide statt fanden, knapp verpasst. Die Hoffnungen, dass
der Aufstieg aber trotzdem noch klappt, sind durch eventuelle Rückzüge
anderer Mannschaften, aber immer noch berechtigt.
Im System „Jeder gegen Jeden"
mussten sich die Fröndenberger mit dem TuS Bierbaum, dem Tabellenzweiten
aus dem Tischtennis-Fusionskreis Lüdenscheid und dem TuS Wadersloh,
Tabellenerster der Schüler-Kreisliga im Kreis Arnsberg/Lippstadt,
messen. Die scheinbar leichte Auslosung sollte aber das einzige Glück
bleiben, was den Fröndenbergern an diesem Tag widerfuhr, denn der GSV
musste als erste der drei Mannschaften pausieren. „Wir hatten gehofft,
das erste Spiel bestreiten zu können. Uns war ganz klar, dass unsere
Gegner in ihrem Spiel gegen uns schon auf Betriebstemperatur sein
würden. Schon ein kleiner Nachteil", erklärte der GSV-Nachwuchstrainer
Tobias Witton. Dass die kleine Pechsträhne auch an der Platte nicht
abriss, war für die GSV-Anhänger nur unschwer zu verkennen.
In ihrem
Auftaktspiel gegen den TuS Biersbaum erwischte die Mannschaft um David
Witton alles andere als einen Traumstart und musste einen schnellen
4:1-Rückstand hinnehmen. „Schon am Anfang konnten wir die knappen Dinger
nicht für uns entscheiden", sagte der 17-jährige David Witton. Trotzdem
bewiesen die Ruhrstädter Kampfgeist und schafften es, auf einen
5:3-Zwischenstand zu verkürzen. Dass die „kleine Aufholjagd" jedoch zu
spät einsetzte, sollte sich in den folgenden Einzeln zeigen. Nur noch
Witton bestellte einen weiteren Zähler, so dass die 8:4 Niederlage
besiegelt war. „In dieser Höhe etwas zu deutlich", meinte Trainer Tobias
Witton. Ähnlich verlief auch das zweite
Spiel der GSV-Youngsters, denn auch dem TuS Wadersloh unterlagen die
Fröndenberger mit 8:4 und belegten damit den dritten Gruppenplatz.

„Das haben wir uns etwas anders
vorgestellt. Man muss aber auch einfach anerkennen, dass auch anderer
Vereine gute Tischtennisspieler haben. Schließlich spielen in einer
Relegation um den Aufstieg die besten Mannschaft der jeweiligen Gruppen.
Unsere Nachwuchsspieler haben trotzdem eine gute Leistung
abgeliefert.", resümierte Tobias Witton.
Am
kommenden Sonntag wird der GSV um die Nachrückerplätze zum
Bezirksklassenaufstieg in einer finalen Relegationsrunde in Bochum
spielen. Gegner sind die Mannschaften des TTC Westfalia Herne, TTC
Ruhrstadt Herne und DJK Westfalia Kirchlinde. „Durch diverse
Zurückziehungen sind die Aufstiegschancen auch für die Gruppendritten
noch aussichtsreich", sagte Thomas Schröder, Kreis-Jugendwart des
Fusionskreises Lenne/Ruhr. TW